Gehäuse für Marine,
Häfen & Offshore

Salznebel ist der härteste Dauertest für Gehäusetechnik: Er kriecht in jede Fuge und frisst Standardbeschichtungen in wenigen Jahren. ZPAS fertigt für Küste, Hafen und Offshore-Zuarbeit die passenden Schränke — salzwasserresistente SZD-Aluminium-Ausführungen und Edelstahl AISI 316/316L, ausgelegt für Jahrzehnte im Seeklima.

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Seeklima verzeiht keine Kompromisse

Korrosionsklasse C5-M — so klassifiziert die Normwelt Küsten- und Offshore-Atmosphäre. Chloride im Salznebel unterwandern Lacke, greifen Zink an und machen aus Kratzern Roststellen. Dagegen helfen nur die richtigen Werkstoffe: eloxiertes, meerwasserfestes Aluminium — bei ZPAS als salzwasserresistente Ausführung der SZD-Outdoor-Baureihe (im Programm als SZD-M geführt) — und Edelstahl AISI 316/316L mit Molybdän für die härtesten Zonen, verfügbar über das Edelstahl-Programm.

Dazu kommt die Konstruktion: doppelwandige Dämpfung gegen Sonne auf freier Fläche, Kondensatschutz per Heizung, dichte Kabeleinführungen von unten und Edelstahl-Befestigungsteile bis zum Fundamentrahmen.

Typische Einsatzfälle

Hafeninfrastruktur

Steuer- und Verteilschränke für Kräne, Poller, Landstromanlagen (OPS) und Hafenbeleuchtung — vandalismushemmend im 24/7-Betrieb.

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Werft & Bordnetz-Zuarbeit

Gehäuse und Pulte für Ausrüstung und Landanlagen — in Edelstahl oder Alu, nach Zeichnung des Schiffbauers.

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Offshore-Windpark-Zuarbeit

Landseitige Übergabe-, Kommunikations- und SCADA-Gehäuse für Netzanbindung und Servicehäfen — siehe auch PV & Windkraft.

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Küstennahe Telekommunikation

Outdoorschränke für Richtfunk, Mobilfunk und Seezeichen-Technik — salzresistent und sturmfest verankert.

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Pegel- & Umweltmesstechnik

Kompakte Edelstahl-Gehäuse für Messstationen an Kaimauern, Schleusen und Deichen — IP 65 gegen Gischt.

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Marina & Versorgung

Stromsäulen-Technik und Verteiler in Steganlagen-Nähe — beständig gegen Spritzwasser und Salzluft.

Anforderungen — klar eingeordnet

Werkstoff nach Zone

Meerwasserfestes Aluminium für Standardzonen, AISI 316/316L direkt an der Wasserlinie — die Wahl erklärt der Werkstoff-Ratgeber.

Kondensat im Griff

Seeklima heißt Feuchte: Heizung mit Hygrostat hält den Taupunkt auf Abstand, die Doppelwand dämpft Temperaturzyklen.

Dicht nach EN 60529

IP 54/55 für Outdoorschränke, IP 65 bei Edelstahl-Wandgehäusen — mit Kabeleinführung von unten gegen stehendes Wasser.

Befestigung & Fundament

Edelstahl-Fundamentrahmen, -Stellfüße und -Verschraubung — damit nicht das schwächste Teil zuerst rostet.

Zweitüriger Edelstahl-Outdoorschrank mit Innenausbau für Marine- und Hafenanwendungen

Normen & Standards im Seeklima

Wie aggressiv ein Standort ist, beschreibt die Korrosivitätsklasse nach EN ISO 12944: Hafen- und Küstenumgebung liegt typisch bei C4 bis C5-M — der härtesten Stufe mit ständiger Salzbelastung. Die Beständigkeit von Werkstoff und Beschichtung wird per Salznebelprüfung nach ISO 9227 nachgewiesen, projektbezogen je Ausführung. Dazu kommen die Schutzart nach EN 60529 (IP 54/55, SWN Inox IP 65) und die Stoßfestigkeit IK10 nach EN 62262 für den rauen Hafenbetrieb.

Bei der Werkstoffwahl führen zwei Wege zum Ziel: meerwasserfestes, eloxiertes Aluminium der salzwasserresistenten SZD-Ausführung — oder Edelstahl AISI 316, wenn Spritzwasser und Reinigungsmittel zusammenkommen. Die Entscheidungshilfe liefert der Werkstoff-Ratgeber.

Welches Gehäuse für welchen Einsatz an der Küste?

LösungSchutzartWerkstoffTypischer Einsatz
SZD salzwasserresistentIP 54/55, IK10Aluminium, eloxiertKaikante, Hafenanlagen, Küsteninfrastruktur
SWN InoxIP 65Edelstahl AISI 316Spritzwasser, Deck- & Reinigungsbereiche
Outdoor-ServerschrankIP 54/55Aluminium, doppelwandigHafen-IT, Funk & Kommunikation
SZE2 / SZE3IP 54/55Stahlblech, pulverbeschichtetTerminal- & Gebäudetechnik innen

Typisches Projekt: Steuerung an der Kaikante

Ausgangslage: Ein Hafenbetreiber modernisiert die Steuerung von Verlade- und Beleuchtungstechnik entlang der Kaikante. Die Schränke stehen ungeschützt im Salznebel, Wind drückt Feuchte in jede Fuge, nachts kühlt die Technik unter den Taupunkt ab — und tagsüber arbeitet schweres Gerät direkt daneben.

Die Lösung: salzwasserresistente SZD-Schränke in IK10, doppelwandig gegen Sonnenlast, mit thermostatgeführter Heizung gegen Kondensat und Kabeleinführung von unten. Wo Spritzwasser und Reinigung dazukommen, übernimmt Edelstahl AISI 316; die Hafen-IT sitzt im klimatisierten Outdoor-Serverschrank. Materialausführung und Salznebel-Nachweis nach ISO 9227 werden projektbezogen dokumentiert.

Kondensat: der stille Gegner im Seeklima

Korrosion beginnt selten mit der großen Welle — sondern mit Kondenswasser, das sich Nacht für Nacht auf kalten Flächen absetzt. Salz in der Luft macht es leitfähig und aggressiv. Dagegen helfen drei Bausteine: die Hinterlüftung der Doppelwand, die Temperaturspitzen kappt, eine thermostatgeführte Heizung, die die Innenluft über dem Taupunkt hält, und Dichtungsebenen, die Sprühnebel draußen lassen, ohne den Schrank luftdicht zu machen. So bleibt die Technik trocken — auch nach Jahren an der Mole.

Für die Offshore-Zuarbeit — Landanlagen, Basishäfen, Servicegebäude und Zulieferungen an Werften — gilt dieselbe Logik: Standort nach Korrosivitätsklasse einordnen, Werkstoff danach wählen, Nachweise projektbezogen dokumentieren. Einsätze direkt an Bord oder auf Plattformen werden individuell geprüft und spezifiziert, bevor eine Zusage fällt — mit Lastenheft statt Katalogversprechen.

Planungs-Checkliste: Gehäuse für Marine & Offshore-Zuarbeit

Diese Punkte sollten vor der Ausschreibung geklärt sein:

Warum ZPAS

Weil an der Küste jeder Austausch teuer ist: ZPAS legt Werkstoff, Dichtung und Thermomanagement auf Jahrzehnte aus — projektbezogen, in jedem Sondermaß, direkt ab Werk. Referenz-Umgebungen von der Ostsee-Marina bis zur Hafenlogistik.

Häufige Fragen

Welcher Werkstoff hält Salznebel dauerhaft aus?

Meerwasserfestes, eloxiertes Aluminium (SZD-Outdoor in salzwasserresistenter Ausführung) für die meisten Küstenstandorte; direkt an der Wasserlinie und bei Gischt Edelstahl AISI 316/316L mit Molybdän.

Was unterscheidet die salzwasserresistente SZD-Ausführung?

Speziell geprüfte Legierung und Oberflächenbehandlung, Edelstahl-Anbauteile und auf Wunsch zusätzliche Schutzbeschichtung — ausgelegt und geprüft für den Einsatz in Küsten- und Offshore-Umgebung.

Wie wird Kondensat im Seeklima verhindert?

Mit hygrostatgeregelter Schaltschrankheizung plus doppelwandiger Bauform, die Temperaturzyklen dämpft — beides wird ab Werk als ein Thermomanagement ausgelegt.

Liefert ZPAS auch für Werft- und Bordprojekte?

Ja — Gehäuse und Pulte nach Zeichnung in Edelstahl oder Aluminium, mit Innenausbau und Dokumentation. Angebot in 24–72 h.

Welche Korrosivitätsklasse gilt an Hafen und Küste?

Nach EN ISO 12944 typischerweise C4 bis C5-M — die höchste Stufe mit ständiger Salzbelastung. Werkstoff und Ausführung werden auf diese Klasse ausgelegt und projektbezogen nachgewiesen.

Gibt es Nachweise zur Salznebelbeständigkeit?

Ja — die Beständigkeit wird per Salznebelprüfung nach ISO 9227 belegt, projektbezogen für die gewählte Werkstoff- und Beschichtungsausführung.

Wohin mit IT und Kommunikation im Hafen?

In den Outdoor-Serverschrank: 19-Zoll-Ebene auf doppelwandiger SZD-Basis, klimatisiert und zugangskontrolliert — für Funk, Netzwerk und Kameratechnik direkt am Einsatzort.

Alle Fragen im FAQ →

Projekt an Küste oder Hafen?

Standort und Korrosionszone genügen — Werkstoffempfehlung und Angebot in 24–72 h.

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