Racks für KI-
& GPU-Infrastruktur
GPU-Knoten wiegen 30–90 kg je Höheneinheit und heizen mit 30+ kW pro Rack — die Grenzen klassischer Serverschränke. ZPAS baut die Hochlast-Basis für KI-Cluster: Z-SERVER bis 2.000 kg (ohne Nivellierfüße), 86 % Perforation, Kaltgang-fähig, mit PDU-, Kabel- und Monitoring-Ausbau ab Werk.
Angebot anfragen Rack konfigurierenKI-Infrastruktur beginnt beim Rack
Über GPUs, Netzwerktopologien und Kühlkonzepte wird viel geschrieben — und dann scheitert der Einbau an einer Frage, die niemand gestellt hat: Trägt das Rack das überhaupt? Ein voll bestücktes GPU-Rack wiegt heute mehr als eine Tonne, zieht zweistellige Kilowatt und braucht eine Luftführung ohne jede Rezirkulation. ZPAS liefert dafür die mechanische Basis: den Z-SERVER mit bis zu 2.000 kg Traglast (ohne Nivellierfüße), verstärkten 19″-Ebenen und 86 % Türperforation — einzeln oder als eingehauste Reihe.
Die technische Auslegung Schritt für Schritt — Gewicht, Strom, Kühlung, Brandschutz — erklärt der Ratgeber KI- & GPU-Serverschrank.
Typische Projekte in der KI-Infrastruktur
GPU-Cluster & Trainings-Pods
Hochlast-Racks in Reihen mit Kaltgang-Einhausung — ausgelegt auf Gewicht, Airflow und Hochstrom-PDUs.
Inference & Edge-KI
Einzelracks oder Data-Box-Systeme im Serverraum — und Outdoor-Varianten für KI-Knoten außerhalb des Gebäudes.
Hohe Wärmelasten
Luftkühlung bis ~30 kW je Rack mit konsequenter Trennung — mechanische Vorbereitung für rack-nahe Kühlung und Liquid Cooling.
Strom & PDU
Mehrere Hochstrom-PDUs je Rack, getrennte Einspeisungen, Kabelmanagement für dicke Leitungsquerschnitte.
Monitoring bis in den Schrank
AKCP-Sensorik für Temperatur, Strom und Zutritt — Alarm, bevor der Cluster drosselt.
Sonderausbauten
Verstärkte Böden, Sondertiefen, Leitungsdurchführungen für Kühlmittel — direkt aus der eigenen Fertigung.
Anforderungen an das KI-Rack — klar eingeordnet
Traglast 1.600–2.000 kg
GPU-Knoten wiegen 30–90 kg je HE. Der Z-SERVER trägt statisch 1.600 kg auf Nivellierfüßen, 2.000 kg direkt auf dem Boden. Auf dem Rollensatz sind es 1.500 kg — dort begrenzen die Rollen, nicht der Schrank.
Tiefe 1.000–1.200 mm
Aktuelle GPU-Systeme sind lang; dazu kommen PDU, Kabel und Luftraum. Z-SERVER: 600/800 mm breit, 1.000/1.200 mm tief.
Airflow ohne Rezirkulation
86 % Perforation, Blindplatten, Bürstenleisten und Einhausung — bei 30+ kW entscheidet jede Undichtigkeit.
Skalierung zur Reihe
Anreihbar, einhausbar, nachrüstbar — vom Pilot-Rack zum Pod ohne Systemwechsel.

Normen & Standards für KI-Racks
Auch für KI-Flächen bleibt die Normenreihe DIN EN 50600 der Planungsrahmen des Rechenzentrums — Verfügbarkeit, Klimakonzept und physische Sicherheit werden dort festgelegt, das Rack muss liefern, was das Konzept verlangt. Die 19-Zoll-Ebene folgt IEC 60297 (482,6-mm-Norm), gefertigt wird nach ISO 9001/14001; produktbezogene Nachweise stellt ZPAS je Auftrag bereit.
Der praktische Unterschied zum klassischen Serverschrank liegt in drei Zahlen: Traglast (GPU-Racks erreichen 1.000–1.500 kg), Luftdurchsatz (86 % Türperforation statt Standardlochung) und Tiefe (1.200 mm für aktuelle GPU-Chassis samt Kabelraum). Wie die Planung von 30–100 kW je Rack aussieht, zeigt der KI-Rack-Ratgeber im Detail.
Welches Rack für welche Aufgabe im KI-Cluster?
Die Kurzübersicht ordnet die Serien den Aufgaben zu — Details auf den Serien-Seiten:
| Serie | Höheneinheiten | Traglast | Besonderheit | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|---|
| Z-SERVER | 42/45/47 HE | 1.600 kg auf Nivellierfüßen, 2.000 kg ohne | 86 % Türperforation, 1.200 mm tief | GPU- & Trainings-Racks |
| SZB IT | 18–47 HE | bis 1.500 kg | 600/800 mm breit, Tür bis 270° | Storage, Netzwerk, Management |
| SZB IT-MAX | 42–52 HE | bis 1.500 kg | bis 1.000 mm breit, Platz für PDU und Kabel | Dicht bestückte GPU- und Netzwerk-Racks |
| SRD / SRX | 24/36/42 HE | 150 / 250 kg | offene 19″-Racks | Patchfeld & Verteilung |
| Outdoor-Serverschrank | projektbezogen | projektbezogen | doppelwandig, IP 54/55, klimatisiert | Edge-Inferenz außerhalb des RZ |
Die Racks sind dabei nur der sichtbare Teil: Erst das Zusammenspiel aus Einhausung, Klimatisierung und Monitoring macht aus einer Schrankreihe eine KI-Fläche, die ihre Wärmelast dauerhaft beherrscht. Deshalb plant ZPAS die Reihe als System — vom Blindplatten-Programm bis zur Sensorik je Zone.
Typisches Projekt: GPU-Cluster im Mittelstand
Ausgangslage: Ein Unternehmen baut einen eigenen Trainings-Cluster mit sechs GPU-Racks auf — in einem Serverraum, der dafür nie geplant war. Die kritischen Fragen: Trägt der Doppelboden die Punktlast? Woher kommt die Kaltluft in ausreichender Menge? Und wie kommen die Racks bestückt in den Raum?
Die Lösung: Z-SERVER 47 HE, ohne Nivellierfüße direkt auf dem Boden aufgestellt (statisch 2.000 kg), als Reihe mit Kaltgang-Einhausung gegen Kurzschlussluft, Blindplatten und Bürstenleisten ab Werk. Redundante PDUs je Rack, AKCP-Monitoring für Temperatur und Strom je Schrank. Die Lastverteilung auf den Doppelboden wird vor der Lieferung geklärt, angeliefert wird vorkonfektioniert — die GPU-Systeme rollen direkt ein. Nach dem Rollout liefert das Monitoring die Datenbasis, um Kühlung und Auslastung nachzuregeln; die nächste Ausbaustufe startet als Wiederholauftrag nach derselben Zeichnung.
Planungs-Checkliste: KI- & GPU-Racks
Diese Punkte sollten vor der Bestellung geklärt sein:
- Traglast & Boden: Rack-Gewicht voll bestückt plus Reserve — und die Punktlast des Doppelbodens am Aufstellort.
- Kühlkonzept: Luftkühlung mit Kaltgang, Rear-Door oder In-Row — die Wärmelast je Rack entscheidet, nicht der Durchschnitt.
- Maße: 1.200 mm Tiefe für GPU-Chassis, 800 mm Breite, wenn Strom- und Datenkabel getrennt geführt werden sollen.
- Strom: redundante Einspeisung (A/B) und PDU-Bestückung je Rack — ab Werk montiert spart Zeit im Rollout.
- Monitoring: Temperatur je Zone, Stromaufnahme je Rack, Türkontakt — Alarmwege vor Inbetriebnahme festlegen.
- Erweiterung: Reihe und Einhausung so planen, dass weitere Racks ohne Umbau anreihbar sind.
Warum ZPAS für KI-Projekte
Kurze Wege statt Konzernprozesse: Sonderanforderungen — verstärkte Ebenen, Kühlmittel-Durchführungen, Sondertiefen — gehen bei ZPAS direkt in die Fertigung, mit Lieferzeiten, die zu Projektplänen passen. Und die Racks kommen bestückungsfertig: PDUs montiert, Kabelwege vorbereitet, Klimatisierung ausgelegt, Monitoring integriert.
Häufige Fragen — KI- & GPU-Racks
Wie schwer darf ein GPU-Rack werden?
Voll bestückt heute 1.000–1.500 kg. Der Z-SERVER trägt statisch 1.600 kg auf Nivellierfüßen, 2.000 kg ohne Nivellierfüße.
Reicht Luftkühlung für KI-Server noch aus?
Bis ~30–35 kW je Rack mit konsequenter Kalt-/Warmgang-Trennung. Darüber: rack-nahe Kühlung oder Liquid Cooling — mechanisch bereitet ZPAS das Rack darauf vor.
Welche Rack-Tiefe brauchen GPU-Server?
1.000–1.200 mm sind Standard — der Z-SERVER ist in beiden Tiefen lieferbar.
Was unterscheidet ein KI-Rack vom normalen Serverschrank?
Traglast, Stromverteilung und Luftführung — der Ratgeber erklärt die Auslegung im Detail.
Nach welchen Normen werden KI-Racks geplant und gefertigt?
Die RZ-Planung folgt der Normenreihe DIN EN 50600, die 19-Zoll-Ebene der IEC 60297; gefertigt wird nach ISO 9001/14001 mit CE-Kennzeichnung. Produktbezogene Nachweise liefert ZPAS je Auftrag.
Wie wird ein GPU-Rack mit Strom versorgt?
Über redundante PDUs mit getrennter A/B-Einspeisung, ab Werk montiert und dokumentiert. Die Auslegung (Phasen, Absicherung, Stecksysteme) wird projektbezogen mit der Elektroplanung abgestimmt.
Kann KI-Hardware auch außerhalb des Rechenzentrums stehen?
Ja — für Edge-Inferenz gibt es den Outdoor-Serverschrank auf doppelwandiger SZD-Basis (−40 bis +70 °C) und für größere Einheiten das Container-Rechenzentrum als ausbaufertiges System.
KI-Cluster in Planung?
Rack-Anzahl, Gewichte und Wärmelast genügen — wir antworten mit Auslegung und Angebot in maximal 2 Werktagen.