Serverschrank-Klimatisierung
& Kühlung
Vom belüfteten Rack bis zum klimatisierten Serverschrank mit Kompressor-Kühlgerät: ZPAS legt die Kühlung passend zur Wärmelast aus — für Serverraum, Fertigung und den Outdoor-Einsatz. Berechnet nach IEC 60890, montiert ab Werk.
Angebot anfragen Kühlleistung berechnenWann braucht ein Serverschrank eine Klimatisierung?
Serverschrank-Klimatisierung ist die Abfuhr der Wärmelast aus dem Rack, bei ZPAS in drei Stufen: passive Belüftung über perforierte Türen (IP 20), Dachlüfter (330–1.500 m³/h) oder Kompressor-Kühlgeräte CVE/ETE (310–6.000 W, IP 54), ausgelegt nach IEC 60890. Jedes Watt, das Server, Switches und USV aufnehmen, wird im Schrank zu Wärme. Bleibt sie im Rack, steigt die Innentemperatur über die zulässigen Grenzen der Hardware — Drosselung, Ausfälle und verkürzte Lebensdauer sind die Folge. Ob passive Belüftung genügt oder ein klimatisierter Serverschrank nötig ist, entscheiden drei Größen: die Verlustleistung der Einbauten, die Umgebungstemperatur am Aufstellort und die zulässige Innentemperatur (typisch max. 35 °C Zuluft). Ist die Umgebung kühler als das Soll, reicht Luftdurchsatz; ist sie wärmer — etwa in der Fertigung, im Container oder draußen — kühlt nur ein aktives Kühlgerät unter Umgebungstemperatur.
Die Temperatur im Blick behalten? Das Serverschrank-Monitoring mit AKCP-Sensorik überwacht Temperatur, Luftstrom und Strom rund um die Uhr und alarmiert, bevor es kritisch wird.
Von passiv bis Kompressor: die drei Kühlstufen
Die Serverschrank-Kühlung wächst mit der Wärmelast — von der Türperforation bis zum geschlossenen Kühlkreislauf.
Perforierte Türen & Luftführung
Im klimatisierten Serverraum übernimmt die Raumkühlung: Perforierte Türen (Z-SERVER: 86 % Öffnungsfläche) lassen die Kaltluft durchs Rack, Blindplatten und Kalt-/Warmgang-Trennung verhindern Kurzschlussluft.
bis ~2 kW je Rack · IP 20 · Serverraum Z-SERVER ansehen →Dachlüfter & Lüftereinschübe
Reicht die Konvektion nicht, schaffen Dachlüfter definierten Durchsatz: PWD-2W und PWD-4W (330/660 m³/h) oder der leise DL 1500 mit 1.500 m³/h — thermostatgesteuert, nachrüstbar.
330–1.500 m³/h · IP 20 · Raumluft kühler als Soll Im Konfigurator wählen →Kompressor-Kühlgeräte CVE / ETE
Der Serverschrank mit Kühlgerät: Vollblechtüren machen den Schrank dicht (IP 54), das seitliche Anbaugerät CVE oder das Aufdachgerät ETE kühlt im geschlossenen Kreislauf — unabhängig von der Raumtemperatur.
310–6.000 W Kühlleistung · IP 54 · Fertigung & warme Räume Kühlgeräte-Programm ansehen →Filterlüfter, Wärmetauscher oder Kühlgerät — der Vergleich
Die richtige Serverschrank-Klimatisierung hängt an zwei Fragen: Muss es im Schrank kälter sein als im Raum? Und darf Raumluft in den Schrank? Daran entscheidet sich der Weg — von der günstigen Belüftung bis zum aktiven Kühlgerät.
| Lösung | Prinzip | Leistung / Durchsatz | Voraussetzung & typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| Filterlüfter | Gefilterte Raumluft durchströmt den Schrank — offener Luftaustausch mit dem Raum | 42–610 m³/h | Raum kühler als die Soll-Innentemperatur und die Luft sauber — die günstigste, energieärmste Lösung. Für Serverraum und Büro (IP 54). |
| Luft/Luft-Wärmetauscher | Geschlossener Innenkreis, Wärmeabgabe über ein Tauscherprofil — keine Raumluft im Schrank | je Schrank ausgelegt | Raum kühler, aber die Luft staub- oder feuchtebelastet — hält den Schrank geschlossen und die Schutzart erhalten. |
| Kompressor-Kühlgerät (CVE / ETE) | Aktive Kältemaschine, seitlich angebaut (CVE) oder auf dem Dach (ETE) — kühlt unter die Umgebungstemperatur | 310–6.000 W | Raum wärmer als das Soll oder hohe Wärmelast — der einzige Weg, wenn es im Schrank kälter sein muss als draußen. Für Fertigung, warme Technikräume und Outdoor. |
Die nötige Kühlleistung liefert der Kühlleistungs-Rechner nach IEC 60890; alle Geräte im Detail auf der Seite Kühlgeräte & Klimageräte.
Wie viel kW Kühlleistung braucht mein Serverschrank?
Die kurze Antwort: Das entscheidet nicht die Schrankgröße, sondern die Verlustleistung der Einbauten und die Differenz zwischen Umgebungs- und Soll-Innentemperatur. Ein typisches Netzwerk-Rack liegt bei 0,3–1 kW, ein normal bestücktes Server-Rack bei 2–6 kW, ein KI-/GPU-Rack deutlich darüber. Die folgende Tabelle ist eine Orientierung für die Vorauswahl — keine Auslegung: Steht der Schrank in einem 35 °C warmen Fertigungsbereich, verschieben sich die Grenzen nach unten, in einem 22 °C kühlen Serverraum nach oben.
| Wärmelast je Schrank | Naheliegende Lösung | ZPAS-Komponente | Bedingung |
|---|---|---|---|
| bis ca. 0,5 kW | Filterlüfter mit Austrittsfilter | LV + GV, 42–610 m³/h | Raumluft kühler als das Soll und sauber genug für den Filter |
| ca. 0,5–2 kW | Dachlüfter oder Luft/Luft-Wärmetauscher | PWD-2W / PWD-4W (330/660 m³/h), DL 1500 (1.500 m³/h) | Raum weiterhin kühler; Wärmetauscher, wenn der Schrank geschlossen bleiben muss |
| ca. 0,9–3 kW | Luft/Wasser-Wärmetauscher | CNW, 900–3.000 W | Kaltwassernetz mit ausreichendem Volumenstrom vorhanden |
| ca. 0,3–6 kW | Kompressor-Kühlgerät, seitlich oder Aufdach | CVE / ETE, 310–6.000 W | Schrank ab IP 54 dicht; funktioniert auch, wenn der Raum wärmer ist als das Soll |
| über ca. 6 kW je Rack | Reihenkühlung oder Präzisionsklima statt Einzelschrank-Gerät | BWC-DX2 (11,2 kW), KWT (12,3–37,7 kW), DX mit externem Kondensator (4,4–22,3 kW) | Kalt-/Warmgang-Trennung bzw. Einhausung als Voraussetzung |
Die Umrechnung von Luftdurchsatz (m³/h) in abgeführte Wärme (kW) hängt direkt an der Temperaturdifferenz zwischen Zu- und Abluft — deshalb sind Lüfter-Zeilen oben bewusst als Spanne angegeben. Für die belastbare Zahl gilt: Verlustleistung addieren, Maße und Temperaturen eintragen, rechnen lassen.
Aufdach-Kühlgerät ETE: wenn seitlich kein Platz ist
Das Aufdach-Kühlgerät ETE sitzt auf dem Schrankdach und kühlt im geschlossenen Innenkreislauf. Es ist die Lösung, wenn die Seitenflächen nicht zur Verfügung stehen — bei Racks, die in einer Reihe direkt aneinandergestellt sind, bei Schränken an der Wand oder bei schmalen 600-mm-Serverschränken, an denen ein seitliches Anbaugerät die Stellfläche unnötig verbreitern würde.
Reihenaufstellung & schmale Racks
Racks stehen Seite an Seite oder an der Wand, die Stellfläche ist knapp — das Dach ist die einzige freie Fläche. Auch dort sinnvoll, wo die Seitenwände abnehmbar bleiben müssen.
Leistungsklasse: 310–6.000 W (Programm CVE/ETE)Freiraum über dem Schrank
Das Gerät baut in der Höhe auf und gibt die Abwärme nach oben bzw. zur Seite ab. Nötig sind ausreichende Raumhöhe, freier Ausblasbereich und Zugang zur Wartung — in Räumen mit abgehängter Decke der kritische Punkt.
Höhe + Ausblasfreiraum + Wartungszugang prüfenAbwärme bleibt im Raum
Ein Kompressor-Kühlgerät verlagert die Wärme aus dem Schrank in den Aufstellraum — plus eigene elektrische Leistung. Bei mehreren Geräten in einem kleinen Technikraum braucht der Raum selbst eine Lüftung oder Kühlung.
Kondensatablauf einplanenAnbau-Kühlgerät CVE: der Standardweg am Serverschrank
Das Anbau-Kühlgerät CVE wird seitlich an den Schrank oder in die Tür gesetzt und ist die häufigste Bauform, wenn ein Serverschrank aktiv gekühlt werden muss. Voraussetzung ist immer ein dichter Schrank ab IP 54: Vollblechtüren, geschlossene Dach- und Bodenplatten, abgedichtete Kabeleinführungen. Ein perforierter Schrank lässt sich nicht sinnvoll aktiv kühlen — die Kälte entweicht, das Gerät läuft dauerhaft gegen den Raum an.
- Leistungsklassen 310–6.000 W — von der kleinen Einheit am Wandgehäuse bis zum Gerät für das voll bestückte 42-HE-Rack.
- Seitenanbau oder Türmontage — die Stellfläche wächst um die Gerätetiefe; das ist bei freistehenden Schränken meist unkritisch, in engen Reihen dagegen der Grund, auf ETE auszuweichen.
- Luftführung im Schrank — Kaltluft muss vorn an die Geräte gelangen. Blindplatten in den freien HE und eine saubere Kabelführung entscheiden mit über das Ergebnis.
- Kondensat — anfallendes Kondensat wird abgeleitet oder verdunstet; der Ablauf gehört in die Planung, nicht in die Montagewoche.
- Grenze bei ca. 6 kW je Schrank — darüber wird nicht das Gerät zum Problem, sondern die Abwärme im Raum und die Luftführung im Rack. Dann führt der Weg zur Reihenkühlung.
Luft/Wasser-Wärmetauscher CNW: kühlen ohne Abwärme im Raum
Wo ein Kaltwassernetz vorhanden ist — in Industrieanlagen, Maschinenhallen oder Rechenzentren mit zentraler Kälteerzeugung —, ist der Luft/Wasser-Wärmetauscher CNW (900–3.000 W) die effizienteste Variante. Der Schrank bleibt geschlossen, ein Innenkreislauf führt die Wärme an einen Wasser-Wärmetauscher ab, das Wasser trägt sie aus dem Raum heraus. Anders als beim Kompressor-Kühlgerät heizt die Abwärme also nicht den Aufstellraum auf.
Kaltwasser mit definierten Werten
Nötig sind Vorlauftemperatur, Volumenstrom und Druck aus der Anlagenplanung — ohne diese Angaben lässt sich ein CNW nicht auslegen. Fehlt das Netz, ist CVE/ETE der Weg.
900–3.000 W je GerätLeise, wartungsarm, hohe Dichte
Kein Kompressor am Schrank: geringe Geräuschentwicklung, wenig bewegte Teile, konstante Leistung auch bei hoher Raumtemperatur. Für Technikräume mit mehreren Schränken oft die ruhigste Lösung.
Schutzart bleibt erhalten (geschlossener Kreis)Taupunkt und Kondensat
Liegt die Vorlauftemperatur unter dem Taupunkt der Raumluft, fällt Kondensat an — Ablauf bzw. Vorlaufregelung gehören zur Auslegung. Ebenso Absperr- und Rückschlagorgane für den Servicefall.
Kondensatablauf + Absperrung einplanenSplit-Klimagerät: Kondensator außerhalb des Raums
Beim Split-Aufbau sitzt nur der kalte Teil am oder im Schrank; Verdichter und Kondensator stehen getrennt davon — im Nachbarraum, an der Außenwand oder auf dem Dach. Beide Teile sind über Kältemittelleitungen verbunden. Das ist der richtige Weg, wenn die Abwärme den Aufstellraum nicht zusätzlich belasten darf und keine Raumklimatisierung vorhanden ist: etwa im kleinen Technikraum ohne Fenster, im Container oder in Räumen, in denen ein Kompressor am Schrank zu laut wäre.
- Wann sinnvoll: Abwärme muss aus dem Raum heraus, Kaltwasser steht nicht zur Verfügung, Geräuschpegel im Raum soll niedrig bleiben.
- Leistungsklassen: im Rechenzentrums- und Containerumfeld arbeitet ZPAS mit DX-Systemen mit externen Kondensatoren von 4,4 bis 22,3 kW — also oberhalb dessen, was ein einzelnes Anbaugerät sinnvoll abdeckt.
- Was der Split-Aufbau kostet: Leitungsführung, Wanddurchbrüche, Aufstellort für die Außeneinheit und die Inbetriebnahme durch einen Kälte-Fachbetrieb. Rechtlich sind die Vorgaben zu fluorierten Treibhausgasen einzuhalten — der Kältekreis ist nichts, was auf der Baustelle nebenbei geschlossen wird.
- Alternative prüfen: Steht ein Kaltwassernetz zur Verfügung, ist CNW meist der einfachere Weg zum gleichen Ziel — Wärme raus aus dem Raum.
Reihenkühlung / In-Row: wenn die Rack-Reihe die Einheit ist
Ab etwa 6 kW je Rack und bei mehreren Schränken in einer Reihe kippt die Rechnung: Für jeden Schrank ein eigenes Kompressor-Kühlgerät zu montieren wird aufwendig, laut und ineffizient. Dann wird nicht mehr der einzelne Schrank gekühlt, sondern die Rack-Reihe. Die Kühleinheit steht zwischen den Schränken, zieht Warmluft aus dem Warmgang und bläst Kaltluft direkt in den Kaltgang — der Weg der Luft wird kurz, die Temperaturdifferenz hoch und damit die Kühlung effizient.
Voraussetzung ist immer eine saubere Kalt-/Warmgang-Trennung. Ohne Einhausung mischen sich die Luftströme, und die Reihenkühlung verliert genau den Vorteil, für den sie gebaut ist. ZPAS liefert dafür die Databox-Einhausung mit Schiebetüren, Dach und Beleuchtung — und die passenden Kühleinheiten:
BWC-DX2
11,2 kW Kühlleistung, fünf EC-Ventilatoren, nachrüstbar ohne Eingriff in den Schrank — für bestehende Rack-Reihen, deren Dichte gewachsen ist.
11,2 kW · in der Reihe stehendKWT (Kaltwasser)
12,3–37,7 kW über das Kaltwassernetz — für Serverräume und Rechenzentren, in denen die zentrale Kälteerzeugung bereits steht.
12,3–37,7 kW · KaltwasserDX mit externem Kondensator
4,4–22,3 kW, Kondensator außerhalb des Raums — wenn kein Kaltwasser vorhanden ist und die Abwärme trotzdem nach draußen muss.
4,4–22,3 kW · Kondensator außenBei KI- und GPU-Racks liegt die Dichte noch einmal deutlich höher; welche Konsequenzen das für Traglast, Perforation und Kühlkonzept hat, beschreibt der Ratgeber KI-/GPU-Serverschrank. Die Systemseite dazu: Data Center & Serverraum.
Netzwerkschrank mit Kühlung — wann ist ein Kühlgerät nötig?
Ein Netzwerkschrank ist thermisch ein anderer Fall als ein Server-Rack. Wandgehäuse (6–21 HE), Büro- und flache Standschränke bauen typischerweise maximal 800 mm tief und nehmen Patchfelder, ein bis zwei Switches, oft einen kleinen Router oder eine kleine USV auf. Die Wärmelast liegt damit meist zwischen 0,2 und 1 kW — eine Größenordnung, die in einem normal temperierten Raum durch Konvektion, einen Dachlüfter oder einen Filterlüfter abgeführt wird. Ein Kompressor-Kühlgerät ist hier in aller Regel überdimensioniert.
Filterlüfter oder Dachlüfter genügt
Steht der Schrank im Büro, im Technikraum oder im beheizten Verteilerraum und ist die Umgebung kühler als die zulässige Innentemperatur, reichen Filterlüfter LV mit Austrittsfilter GV oder ein Dachlüfter. Bei Sichttüren gilt: Die Wärme muss trotzdem irgendwo hinaus — Lüftungsschlitze oder Lüfter einplanen.
0,2–1 kW · LV/GV 42–610 m³/h · IP 20–54Ab wann ein Kühlgerät nötig wird
Drei Auslöser: die Umgebung ist wärmer als das Soll (Fertigung, Zwischendecke, ungekühlter Technikraum), der Schrank muss geschlossen bleiben (Staub, Feuchte, Späne), oder die Last steigt über etwa 1 kW im geschlossenen Wandgehäuse. Dann führt der Weg zum Wärmetauscher oder — ab IP 54 — zum Kühlgerät CVE.
ab IP 54 dicht · CVE 310 W aufwärtsWandgehäuse hat wenig Fläche
Bei einem Wandgehäuse ist weder das Dach noch die Seite frei nutzbar wie bei einem Standschrank. Reicht die passive Lösung nicht mehr, ist der Wechsel auf einen Standschrank mit ausreichend Fläche für Lüfter oder Kühlgerät oft sinnvoller als das Nachrüsten am Wandgehäuse.
Z-BOX / Z-CUBE 6–21 HE · Standschrank bis 45 HEWelcher Netzwerkschrank zur Aufgabe passt — Wandgehäuse, Büroschrank oder Standschrank —, klärt die Seite Netzwerkschrank 19 Zoll. Die Wärmelast können Sie vorab im Kühlleistungs-Rechner gegenrechnen.
Klimatisierte Serverschränke ab Werk
ZPAS liefert Schrank und Klimatisierung als Einheit: Kühlung ausgelegt, Ausschnitte gefertigt, Geräte montiert und verdrahtet — betriebsbereit ab Werk.
Z-SERVER
Hochlast-Serverschrank 42–47 HE, statisch 1.600 kg auf Nivellierfüßen, 2.000 kg ohne. Perforiert für Kalt-/Warmgang — oder geschlossen mit IP 54 und CVE/ETE-Kühlgerät für Standorte ohne Raumkühlung.
Zur Serie →SZB IT
Der universelle 19″-Schrank (18–47 HE) für Netzwerk- und Servertechnik: mit Sicht-, Lochblech- oder Vollblechtüren, Dachlüfter-Vorbereitung und Zubehör ab Lager.
Zur Serie →SZE2 PC
Der PC-Schrank in IP 54 für Staub- und Spritzbereiche: dicht genug fürs Kompressor-Kühlgerät, drei abschließbare Kammern für Monitor, Tastatur und Rechner.
Zur Serie →Outdoor-Serverschrank: 19″-Technik im Freien
Steht die aktive Technik draußen — am Mobilfunkmast, im Solarpark, an der Strecke — übernimmt der Outdoor-Serverschrank auf Basis der doppelwandigen Aluminium-Baureihe SZD: Die hinterlüftete Doppelwand hält Sonnenwärme passiv ab, die 19″-Ebene trägt die Rack-Technik, und die Klimatisierung wird auf den Standort ausgelegt. Die Outdoor-Auslegungswege im Detail — von der Zwangslüftung bis zur AHP-Wärmepumpe — beschreibt die Seite Outdoor-Klimatisierung.
- Betriebsbereich −40 bis +70 °C, Schutzart IP 54/55, IK10
- Luft/Luft-Wärmetauscher, Outdoor-Klimagerät CVO oder AHP-Wärmepumpe
- Heizung gegen Frost und Kondensat, Filterlüfter für gemäßigte Standorte
- Jedes Sondermaß — direkt ab Werk
Klimatisierung anfragen
Beschreiben Sie kurz Einsatzort und Technik — wir legen Schrank und Kühlung aus und melden uns mit einem Angebot innerhalb von maximal 2 Werktagen. Noch genauer wird es mit den Werten aus dem Kühlleistungs-Rechner.
Häufige Fragen — Serverschrank-Klimatisierung
Wann reicht passive Belüftung im Serverschrank?
Solange der Raum kühler ist als die zulässige Innentemperatur und die Wärmelast moderat bleibt: Perforierte Türen (Z-SERVER: 86 % Öffnungsfläche) plus saubere Kalt-/Warmluftführung genügen dann. Steigt die Verlustleistung oder die Raumtemperatur, folgen Dachlüfter und ab der IP-54-Ausführung aktive Kühlgeräte.
Wie berechne ich die Kühlleistung für einen Serverschrank?
Aus Verlustleistung, Schrankmaßen sowie Umgebungs- und Soll-Innentemperatur. Der kostenlose Kühlleistungs-Rechner ermittelt den Richtwert nach IEC 60890 in Sekunden — samt Empfehlung, ob Lüfter, Wärmetauscher oder Kühlgerät passt.
Welche Kühlgeräte passen an den Z-SERVER?
In der geschlossenen IP-54-Ausführung: seitliche Anbau-Kühlgeräte CVE (310–6.000 W) oder Aufdach-Kühlgeräte ETE. Belüftet (IP 20) sorgen die Dachlüfter PWD-2W/PWD-4W (330/660 m³/h) oder der DL 1500 für den Durchsatz — alles im Serverschrank-Konfigurator wählbar.
Gibt es klimatisierte Serverschränke für außen?
Ja — der Outdoor-Serverschrank auf Basis der doppelwandigen SZD-Baureihe: 19″-Ebene, −40 bis +70 °C, mit Wärmetauscher, Outdoor-Klimagerät CVO oder AHP-Wärmepumpe. Details im Abschnitt Thermomanagement.
Wie viel kW Kühlleistung braucht mein Serverschrank?
Das entscheidet die Verlustleistung der Einbauten, nicht die Schrankgröße. Ein Netzwerk-Rack liegt typisch bei 0,3–1 kW, ein bestücktes Server-Rack bei 2–6 kW. Als grobe Vorauswahl: bis ca. 0,5 kW Filterlüfter (LV/GV, 42–610 m³/h), 0,5–2 kW Dachlüfter oder Luft/Luft-Wärmetauscher, 0,9–3 kW der Luft/Wasser-Wärmetauscher CNW, 0,3–6 kW ein Kompressor-Kühlgerät CVE/ETE, darüber Reihenkühlung. Die belastbare Zahl liefert der Kühlleistungs-Rechner nach IEC 60890 — siehe Abschnitt kW-Klassen.
Was ist der Unterschied zwischen Wärmetauscher und Kühlgerät?
Ein Wärmetauscher verschiebt Wärme nur — er kann den Schrank nie kälter machen als die Umgebung (Luft/Luft) bzw. als das Kühlwasser (Luft/Wasser, CNW, 900–3.000 W). Ein Kompressor-Kühlgerät (CVE/ETE, 310–6.000 W) erzeugt aktiv Kälte und hält die Innentemperatur unabhängig von der Umgebung. Faustregel: Umgebung kühler als das Soll → Wärmetauscher genügt und ist sparsamer. Umgebung gleich warm oder wärmer → nur ein Kühlgerät löst die Aufgabe, und der Schrank muss dafür ab IP 54 dicht sein.
Wann brauche ich ein Aufdach-Kühlgerät?
Immer dann, wenn die Seitenflächen nicht frei sind: Racks stehen in einer Reihe direkt aneinander, der Schrank steht an der Wand, oder die Stellfläche darf nicht breiter werden. Das ETE nutzt stattdessen das Schrankdach. Zu prüfen sind Raumhöhe, freier Ausblasbereich über dem Schrank, Wartungszugang und der Kondensatablauf. Ist die Seite frei, ist das Anbaugerät CVE meist der einfachere Weg — Details im Abschnitt Aufdach-Kühlgerät ETE.
Welche Kühlung braucht ein Netzwerkschrank?
Meist gar keine aktive: Netzwerkschränke — Wandgehäuse 6–21 HE, Büro- oder flache Standschränke bis 800 mm Tiefe — liegen typisch bei 0,2–1 kW Wärmelast. In einem normal temperierten Raum reichen Konvektion, ein Dachlüfter oder ein Filterlüfter LV mit Austrittsfilter GV. Ein Kühlgerät wird erst nötig, wenn die Umgebung wärmer ist als die zulässige Innentemperatur, der Schrank wegen Staub oder Feuchte geschlossen bleiben muss oder die Last im geschlossenen Wandgehäuse über etwa 1 kW steigt.
Klimatisierung direkt vom Hersteller
Serverschrank und Kühlung aus einer Hand — berechnet, ausgelegt und ab Werk montiert geliefert.